Januar 27, 2021 // Just Blogging

Aquarium als Familien Hobby?

Passt ein Aquarium als Hobby zu uns? Oder ist es am Ende zu viel Aufwand? Diese Fragen kann ich gut nachvollziehen. Familien müssen viele Termine, Verpflichtungen und Aktivitäten unter einen Hut bekommen. Ein Haustier bedeutet generell immer eine Verpflichtung und eine zwangsläufige Integration in das Familienleben. Ist das für uns machbar? Bleibt der Aufwand an den Eltern hängen? Was gehört zur Aquariumpflege überhaupt dazu? Was muss sein und was kann man sich vielleicht auch sparen? Dazu gebe ich Euch heute nach gut 14 Wochen mal einen persönlichen Erfahrungsbericht. Ich gebe Euch eine Liste von Fragen, die Ihr für Euch beantworten solltet. Außerdem erhaltet Ihr hilfreiche weiterführende Links.

Was gilt es zu bedenken beim Aquarium?

Folgende Fragen solltet Ihr Euch als Eltern stellen:

  • Wo kann das Aquarium stehen? Möglichst ein zentraler Ort nicht mit direkter Fenster-Sonnenlicht Bestrahlung.
  • Wie viel Geld wollen wir für das Hobby ausgeben? Aquarium im Set, Untergrund, Steine und Hölzer, Pflanzen, Tiere sowie Pflegezubehör und Futter stehen auf der Liste. Macht Euch vorher Gedanken darüber, wie viel Ihr ausgeben möchtet. Im Vergleich mit z.B. einer Rasse Katze oder einem Hundewelpen, der Steuern, Versicherung, Hundeschule, Futter und Impfungen benötigt halte ich die Kosten für ein Aquarium noch Moderat. Wobei es auch da natürlich nach oben keine Grenzen gibt.
  • Wer in der Familie hat was vom Aquarium? Überlegt mal, wer in der Familie wirklich dieses Hobby mit Interesse verfolgen wird oder wer was daraus lernen kann. Habt Ihr vielleicht Kinder, die sich für biochemische Prozesse interessieren, die gerne genau beobachten oder die gerne Verantwortung übernehmen?
  • Welches Bild soll entstehen? Ein kunterbuntes Fischtreiben? Ein naturnahes Unterwasserbild? Ein exotisches und auffälliges Bild? Danach entscheidet sich später, welches Fisch- und Dekobesatz ihr einrichten werdet. Mir war das nicht so klar. Möchtet Ihr bunte Guppys, einen einzelnen Kampffisch oder eine Truppe aus der Amazonas Region?
Haben die Kinder überhaupt Freude am Aquarium?

Ich beobachte das in unterschiedlichen Phasen. Zu Beginn war die Euphorie groß. Ein neuer Gegenstand kommt in den Wohnraum. Wir dürfen mit Steinen und Sand arbeiten. Mit dem Wasser Einlassen ließ das Interesse nach. Vorerst. Plötzlich tauchten kleine Blasenschnecken auf, denen direkt Namen gegeben wurden. Seit dem ist stetiges Beobachten der Kinder garantiert. Verantwortung für die Pflege übernehmen sie mit 4 und 6 Jahren noch nicht. Sicher helfen sie beim Füttern, Temperatur Messen und Wasserwerte prüfen. In erster Linie begreifen sie das Aquarium als eigenen kleinen Lebensraum, den es zu schützen und bewundern gilt.

Was hilft uns bei der Aquarium Pflege

Über das Thema „Welchen Zeitaufwand macht ein Aquarium“ werde ich einen eigenen Blogpost im Anschluss veröffentlichen. Ich kann aber vorab sagen, dass das Internet zahlreiche gute Quellen bietet, um Hilfe zu bieten. Ihr könnt Euch einlesen oder Videos schauen, die alles genau erklären. Stück für Stück habe ich alles notwendige Wissen kostenlos konsumieren können.

Nachdem ich mich ungefähr vierzehn Tage umfassen diverse Videos geschaut hatte, wusste ich dass es für uns machbar ist. Die Pflege und Reinigung ist durch moderne Tools leicht von der Hand. Auf das Thema Pflege gehe ich im nächsten Blogpost näher ein. Vorweg sei schon gesagt, dass dabei ein spezieller Handschuh*, der Blanki* und ein Eheim Sauger dabei sehr hilfreich sind. Die Technik ist, wenn ihr euch beraten lasst, recht leise und selbsterklärend.

Jeder hat natürlich einen anderen Anspruch, was das Hobby für die Familie bieten soll oder auf welchem Level es betrieben werden soll. Bislang kann ich aber sagen, dass es unserer Familie Freude viel bringt.

Mehr Eindrücke zum Familien Aquarium findet ihr hier:

 

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