November 23, 2017 // Backen

Unsere Lieblingsplätzchen

Kerzenschein, Kuschelsocken, Weihnachtsmusik und der Duft von leckeren frisch gebackenen Plätzchen – das gehört für mich einfach zur gemütlichen Vorweihnachtszeit. Vor allem das Backen von köstlichen Plätzchen gehört jedes Jahr dazu – eine schöne Tradition. Vielen geht es ähnlich, aber das gemeinsame Backen mit Kleinkindern stellt einen immer wieder vor eine neue Herausforderung. Ich möchte meinen Kindern die fertigen Plätzchen nicht einfach vorsetzen. Ich möchte mit ihnen zusammen backen, naschen, verzieren und ihnen so auch diese kleine Tradition mit auf dem Weg geben. Deshalb habe ich heute ein wirklich ganz simples Rezept für Euch. 

Ein Teig – drei verschiedene Plätzchen!

Nützliches Werkzeug

Zutaten

für den hellen Teig

  • 500 g Mehl, (Weizen oder Dinkel)
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 300 g kalte Butter (in Stücken)

zum Verzieren der Plätzchen

  • Zuckerguss
  • diverse Streusel (nach Belieben)

für den dunklen Teig (dritte Plätzchenvariante)

  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 70 g Backkakao
  • 200 g kalte Butter (in Stücken)
  • 1 Ei (Größe M)

Erste Variante

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig anschließend zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Silikonmatte ausrollen, Plätzchen ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und sie dann für ca. 10 Minuten bei 180°C  backen (Achtung: Backzeit kann je nach Backofen variieren!)

Anschließend die Plätzchen mit Puderzuckerguss bestreichen und nach Belieben mit Streusel verzieren.

Zweite Variante

Hierzu wird der Teig ebenso wie in der ersten Variante hergestellt. Die Plätzchen werden zur Hälfte mit dem Linzer Ausstecher mit und zur Hälfte mit dem Ausstecher ohne Loch ausgestochen und gebacken.

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, bestreicht man einfach die Plätzchenhälfte ohne Loch mit Marmelade und setzt als Deckel die Hälfte mit Loch darüber. Zum Schluss darf man die Weihnachtsplätzchen gerne noch mit Puderzucker bestreuen.

Dritte Variante

Hierzu halbiert man die Menge der Zutaten des hellen Teiges und bereitet diesen wie in der ersten Variante beschrieben zu. Anschließend verknetet man alle Zutaten zu einem dunklen Teig und stellt auch diesen für 30 Minuten kalt.

Danach die Teigstücke des hellen sowie des dunklen Teiges in jeweils mehrere möglichst gleich große Stücke schneiden und diese flach ausrollen.

Dann legt man ein helles Teigstück auf ein dunkles und sticht mit weihnachtlichen Ausstechern dicht an dicht die Plätzchen aus.

Aus den Resten haben wir einfach marmorierte Plätzchen gemacht, indem wir die Teigreste vorsichtig zusammen geknetet haben, ausgerollt und dann ausgestochen haben.

Wie ihr seht, sind das wirklich ganz schnell gemachte Plätzchen, die komplett unterschiedlich aussehen, viel hermachen und wirklich gut mit den Kleinen gezaubert werden können! Lotta war auf jeden Fall fleißig dabei und wir hatten eine Menge Spaß!

Ich wünsche Euch und Euren Lieben ganz viel Freude beim Nachbacken, den Kleinen besonders viel Spaß beim Verzieren der Plätzchen und beim Verschenken der Köstlichkeiten!

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Also, Weihnachtsmusik anstellen und los backen ;)! 

Bis bald!

Eure Sarah

 

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3 Kommentare

  • Reply Steffi November 23, 2017 at 12:51 pm

    Vielen Dank für die Anregung! Ich bin selbst Mama eines knapp 2-Jährigen und weiß, wie wenig Zeit man oft hat.
    Ich will gleich mal die Linzer Plätzchen ausprobieren, habe dazu aber noch eine Frage: Kommt gar kein Backpulver in den Teig?
    Und für wie viele Plätzchen reicht der Teig ungefähr?
    Liebe Grüße
    Steffi

    • Reply Sarah November 23, 2017 at 12:57 pm

      Hallo liebe Steffi,

      genau, in den Mürbeteig kommt kein Backpulver. Mit der Menge bekommt man jeweils anderthalb Bleche Plätzchen mit und ohne Loch hin (also insgesamt drei Bleche). Die Menge ist ganz ordentlich!

      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Backen!

      Lieben Gruß

  • Reply Andrea November 25, 2017 at 7:37 pm

    Hallo liebe Sarah,

    Ganz lieben Dank für das tolle Rezept! Ich habe mit meinem 2jährigen Sohn Varianten 1&2 ausprobiert, die sich wunderbar aus nur einmal Teig ansetzen machen lassen.
    Eine Frage zu den Linzer Plätzchen hätte ich noch: Die oberen Hälften der Plätzchen wölben sich beim Backen leicht nach oben und halten dann später nicht mehr so gut auf der unteren Hälfte. Was könnte ich machen, um das zu verhindern?
    Ansonsten würde ich mich über weitere Plätzchenrezepte (am liebsten einfach, schnell und klassisch) von dir freuen!
    Eine schöne Adventszeit wünscht
    Andrea

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