Vorsätze neues Jahr
Dezember 23, 2020 // Working Mom

Vorsätze für berufstätige Mütter

Sie ist gekommen, die Zeit um über einen frischen Start nachzudenken. Konkret, nicht bloß als Hirngespinste. „Wer keine Vision hat muss zum Arzt“, hörte ich Frank Dopheide im Business Punk Podcast sagen. Ich gebe ihm Recht. Jede von uns sollte sich konkrete Gedanken machen, wie sie ihre berufliche und private Entwicklung in Zukunft sieht. Wer das versäumt schwimmt zum einen weiter im Strom der äußeren Schranken mit. Zum anderen wird sie sich später vorwerfen müssen, dass sie es nicht wenigstens versucht hat. Was glaube ich, wenn ich an das Thema berufstätige Mütter denke? Das berichte ich Euch heute in diesem Blogpost.

Ich glaube, es gibt mehr als das klassische Verdienstmodell. Leider gibt es auch immer noch ein Gender Pay Gap, also eine Diskrepanz zwischen der männlichen und weiblichen Arbeitskraft Vergütung. Darauf wollte ich jedoch nicht hinaus. Ich möchte allerdings dazu ermutigen, sich frei zu machen von Glaubenssätzen. Aussagen, dass Teilzeitarbeit wie ein Freizeitausgleich sei, die guten Projekte nur an Vollzeit Beschäftigte gehen oder, dass wir in Vollzeit unsere Kinder im Stich lassen würden.

Frauen sollten sich unterstützen. Nicht gegenseitig mit dem Finger zeigen und via WhatsApp Sprachnachricht lamentieren, was „richtige Arbeit“ wirklich heißt. Leben und leben lassen! Wir haben alle viele Möglichkeiten. Jede kann einen Roman schreiben, Interior Design auf Instagram zeigen, sich für einen neuen Job bewerben oder um eine passende Versetzung kämpfen. Wenn Dich Deine persönlichen Glaubenssätze zurückhalten, hilft es nicht andere zu verurteilen. Gegenseitige Unterstützung kommt irgendwann allen zu Gute.

Aus meiner Sicht sind Personal Branding und Diversität nicht nur Schlagwörter für die Vorstandsebene. Frauen im operativen Management, Mompreneurs, Einzelunternehmerinnen oder ehrenamtlich Tätige können ebenso davon profitieren. Dich mit Deinen Fähigkeiten und Talenten offen zu positionieren und wertschöpfende Tätigkeiten nach vorne zu stellen ist gut. Es ist kein Angeben oder Schaulaufen. Sich selbst zu positionieren und klar für eine Fähigkeit zu stehen erweitert Deine Möglichkeiten, Deine Sichtbarkeit und Dein Netzwerk.

Meine Vision ist es an diesem Thema dran zu bleiben. Besonders für berufstätige Mütter, die eben nicht nur zum Spaß arbeiten, sondern weil sie etwas gelernt und erreicht haben. Ich möchte mich gerne weiter stark machen, um Frauen mit ihren Fähigkeiten sichtbarer zu machen.

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3 Kommentare

  • Antworten Carina Hohendorf Dezember 23, 2020 um 9:36 am

    Liebe Kathrin
    Toller Post und danke, dass du uns Frauen dazu animierst unseren Horizont zu erweitern. WIR sollten uns nicht damit zufrieden geben unseren Kindern das Leben geschenkt (was wahrlich ein Segen ist im Privatleben!) und sie gross gezogen zu haben (was natürlich an sich schon eine grosse Aufgabe ist!). Das ist aber nicht unsere einzige Bestimmung. Wir können weit mehr in/mit unserer Lebenszeit erreichen und das ‘Kinderthema’ (und der Haushalt) sollte nicht alles in unserem Leben gewesen sein, worüber wir uns definieren. Liebe Grüsse und frohe Festtage wünschend, Carina

  • Antworten Kristin Dezember 25, 2020 um 11:17 am

    Liebe Kathrin. Was für ein toller Blogpost zu einem so wichtigen Thema. Von finnischen Freunden weiß ich, dass es dort eine Organisation gibt, die sich um berufstätige Mütter kümmern. Hier gibt es regelmäßig Vorträge, Treffen und man kann einen Paten an die Hand bekommen, mit der man sich Ziele zurück ins Berufsleben oder eben auf eine Veränderung hin arbeitend setzen kann und diese umsetzt. Das bräuchten wir in Deutschland auch oder? Prima, dass du uns hier zum Aktivsein animierst. Viel Erfolg dir für deine Ziele.

  • Antworten Janine Wurzel Januar 23, 2021 um 11:01 pm

    Liebe Katrin,
    Was für ein wundervoller Post. Ich folge dir schon so so lange und ich schaue auch immer deine Videos.
    Diese Worte sind so so kraftvoll. Ich komme gerade aus der Elternzeit zurück an die Teilzeitstelle. Ich bin schon gespannt wie sich alle entwickeln wird.
    Auch ich habe mir in der Elternzeit ein 2. Standbein aufgebaut. Ich finde Selbstwirksamkeit wichtiger denn je. Proaktiv für sich und seine Visionen voran zu gehen, anstatt nur zuzusehen.
    Ich bin so so gespannt, was von dir noch kommt.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Liebe Grüße

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