August 22, 2018 // Just Blogging

Urlaub mit Kindern im Ferienhaus – Tipps und Erfahrungen

Ich sage es geradeaus: ich bin kein Freund vom Urlaub im Ferienhaus. Urlaub und Erholung sind für mich zwei getrennte Begriffe. Ich persönlich habe früher Urlaub gemacht, um mich zu erholen. Heute ist der Urlaub mit Kindern nicht gleichzusetzen mit einer erholsamen Zeit. Da kommt der springende Punkt: im Ferienhaus- oder Wohnung sind meine Alltagspflichten ebenso vorhanden. Komfortabler und damit erholsamer für mich persönlich ist ein Hotel. Für die Kinder allerdings ist es egal. Für sie kann ein Aufenthalt im Hotel ebenso spannend sein, wie im Zelt oder einem fremden Haus zu übernachten. Für die Kleinen ist alles neu, unbekannt und außerhalb der gewohnten Routinen. Ich gebe Euch heute ein paar Tipps mit an die Hand, die mir in diesem Jahr weiter geholfen haben.

Planung ist alles – auch im Urlaub

Meine Kinder können mit ungewohnten Abläufen nicht gut umgehen. Das spiegelt sich tags und nachts. Darum ist es für mich persönlich besser, schon vor dem Urlaub gewisse Pläne oder Ideen aufzusetzen.

  • Mahlzeiten planen ist ein Muss. Denn so ein fremder Kühlschrank will gefüllt werden. Wenigstens für Frühstück und Abendessen.
  • Ausflüge planen. Nicht jeder Ferienort lädt zum täglichen Baden ein. Wetter ist immer. Darum zu Hause schon recherchieren, was man unternehmen kann. Welche Öffnungszeiten bestimmte Attraktionen haben und was in Summe dann noch als Budget eingeplant werden muss.
  • Wäsche planen. Gibt es eine Waschmaschine vor Ort? Dann unbedingt nutzen. So spart Ihr Euch unnötiges Gepäck. Vor der Rückfahrt kann evtl. auch noch eine Maschine gewaschen werden, so dass Ihr zu Hause nicht zu viel Arbeit damit habt.
Gönnt Euch Komfort Artikel

Ihr habt eine Lieblingstasse oder Becher? Nehmt sie mit! Eure Kinder essen am einfachsten aus bestimmten Plastiktellern? Mitnehmen. Bei unserer letzten Ferienwohnung gab es z.B. keine kleinen Gabeln. Ich war froh, für Carlchen seine Unterwegsgabel dabei zu haben. Klingt albern. Ist es aber nicht. Denn für mich waren manche Tage (und Nächte) wirklich erschöpfend. Da war ich einfach happy aus meinem überteuerten Tumbler Wasser trinken zu können, statt aus einem winzigen Glas. Ihr kennt Euch und Eure Kinder am besten. Wenn es Eurem Wohlgefühl hilft, räumt Platz ein für den ein oder anderen Komfort Artikel.

Flexibel und offen bleiben

Die Kinder orientieren sich an Euch. Das dürfte bekannt sein. Abgesehen von meinem persönlichen Erholungserfolg, ist es mir wichtiger den Kindern auch unterschiedliche Urlaube zu zeigen. Mal mit mehr Komfort und mal mit spartanischem Genuss. Ich selbst bin viel gereist und habe dabei in unterschiedlichen Unterkünften Spaß gefunden. In diesem Jahr hatten wir einmal Glück und einmal Pech. Dann finde ich es auch nicht verwerflich, den Urlaub z.B. früher als geplant abzubrechen. Urlaub im Ferienhaus wird auch für unsere Familie weiter eine Option bleiben. Denn selbst wenn ich beim Hotel Urlaub nicht kochen, waschen, spülen und einkaufen muss, kann man auch dabei mal eine Niete ziehen. Also grundsätzlich immer offen bleiben und flexibel auf die jeweilige Urlaubssituation eingehen.

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6 Kommentare

  • Reply Katrin August 22, 2018 at 12:56 pm

    Hallo.
    Also ich muss gestehen, ich finde Urlaub mit Kindern (in einem gewissen Alter) meist nicht erholsam für mich als Mama.
    Deswegen „gönnen“ wir uns auch immer ein Hotel. Ich will nicht noch kochen, abwaschen etc. Müssen. Dann kann ich auch zuhause bleiben ist mein Gefühl.
    LG Katrin

  • Reply Manu August 22, 2018 at 1:35 pm

    Wir empfinden es komplett anders. Wir würden mit unseren Kindern (2 & 4) niemals in ein Hotel gehen. Für und ist es wesentlich entspannter in den „eigenen“ 4 Wänden in Form von Ferienhaus/Ferienwohnung/Bungalow/Caravan. Wenn wir keine Lust haben zu kochen, gehen wir halt mal auswärts essen. Wir können uns immer gut erholen und die Kinder sind auf Grund der vielen neuen Eindrücke und Unternehmungen abends so platt, dass sie super schlafen. Klar kann es auch anstrengend sein (bei wem ist das nicht der Fall), aber einfach mal aus dem Alltag raus und neue Dinge erleben ist für uns Erholung pur. Aber es ist ja gut, das jeder es anders empfindet 🙂

    • Reply Kathrin August 22, 2018 at 1:40 pm

      Na klar. Unsere schlafen in so ungewohnter Umgebung nicht besonders gut. Trotz Erschöpfung und vielen Erlebnissen. Aber gut ist, dass jede Familie etwas passendes finden kann.

  • Reply Sandra August 23, 2018 at 10:22 pm

    Für mich/uns hat Urlaub im Ferienhaus nichts mit Entspannung und Erholung vom Alltag zu tun. Ich muss kochen, waschen, einkaufen, aufräumen etc., da kann ich auch zuhause bleiben. Und selbst wenn das Budget nicht für einen Urlaub im Hotel reicht. Man kann auch zuhause viele Dinge unternehmen und spart sich zumindest die Unterkunft!

  • Reply Ulli August 23, 2018 at 11:09 pm

    Wir haben einiges ausprobiert, aber ich finde Ferienhaus mit kleinen Kindern die bessere Lösung. Dann lieber öfter mal auswärts essen oder schnelle Gerichte / Kleinigkeiten essen wenn man nicht groß kochen will. Urlaub im Hotel war mit kleineren Kindern megastressig. Die vielen Leute, der Lärmpegel und der Stress im Speisesaal fand ich immer sehr anstrengend. An ruhiges essen war bei Buffets nie zu denken, Zumindest in Familienhotels. In kleineren Hotels die ruhiger sind, hat man aber das Problem das die Kinder ruhig sein müssen weil sich sonst die anderen Gäste gestört fühlen und doof schauen oder murren. Mit größeren Kindern ist es im Hotel klasse, aber mit kleineren Kindern ist ein Ferienhaus echt viel entspannter. Und einkaufen und kochen oder mal eine Waschmaschine zu machen, hat man mit Arbeitsteilung schnell im Griff.

  • Reply Monika August 27, 2018 at 10:27 am

    Wir waren dieses Jahr erstmals in einem neugebauten Mobilhein in Urlaub und ich muss sagen wir haben nichts bereut. Mir war es wichtig, bei Bedarf die Infrastruktur vom Campingplatz mit seinen Restaurants, Spielplätze, Waschmaschinen, Spielplätzen usw nutzen zu können. Wir waren nur einmal am Abend essen, es war schrecklich weil die Kleine (10 Monate) schon so müde war, als das Essen kam, dass immer einer den Kinderwagen geschoben hat und der andere mit der Großen (3 Jahre) gegessen hat. Entspannt war das nicht. Wir waren dann froh, wieder in unserem Häuschen essen zu können, vor allem dann kinderfreundliche Menüs wie Nudeln, Pfannkuchen oder Kartoffeln Klar macht das Kochen und Spülen Aufwand, aber für uns war es stressfreier als z.B. mit einem müden, hungrigen BLW-Baby essen zu gehen.

    Beim schlafen hat für uns gut funktioniert, dass sich mein Mann mit der Großen und ich mit mit der Kleinen jeweils ein Schlafzimmer geteilt haben. So konnten sich die beiden Kinder nicht gegenseitig aufwecken und hatten nachts Mama oder Papa bei sich.

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