Januar 9, 2019 // Organisieren

Sichten, ausmisten und neu strukturieren

Ich habe es eigentlich nicht so mit den obligatorischen guten Vorsätzen für`s neue Jahr. So einiges habe ich mir schon vorgenommen, aber umgesetzt oder besser gesagt verinnerlicht und in meinen Alltag integriert habe ich vieles davon nichts. Vor Jahren war es die Anmeldung in einem viel zu teurem Fitnessstudio, das ich bereits in der zweiten Jahreshälfte nur noch sehr unregelmäßig besuchte und sich dann letztlich mein Kontakt nur noch auf die monatliche Abbuchung beschränkte. Vorgenommen hatte ich mir seiner Zeit mindestens dreimal die Woche eben genau dort aufzuschlagen. Sportliches Ziel – und wie sich heraus stellte – leider viel zu sportlich für mich. Irgendwie frustriert mich so etwas ungemein, aber da bin nicht ganz unschuldig daran. An der Universität habe ich mir einen viel zu vollgepackten Stundenplan gemacht und in Summe war das dann alles so viel, dass ich völlig überfordert war und in diesem Semester mehr Fehlstunden und weniger Scheine als je zuvor gemacht habe. Früher habe ich mir häufig Ziele gesetzt die einfach viel zu hoch gesteckt waren, quasi unerreichbar und dann war die Enttäuschung und die Frustration es nicht erreicht zu haben so groß, dass ich resignierte und von jetzt auf gleich aufgegeben habe. Das Beispiel mit dem Fitnessstudio ist so plakativ, aber zugleich auch nichts Außergewöhnliches. Viele ticken wie ich. Neues Jahr, neues Glück.

Ein Jahreswechsel bedeutet ja auch immer irgendwie ein kleiner Neustart. Ganz automatisch. Man fängt wieder von vorne an. Der erste Januar ist so eben für viele der Startschuss für ein neues, besseres und vielleicht auch glücklicheres Leben. Augenscheinlich funktioniert das nicht immer, aber ich habe mir in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren etwas vorgenommen. Ich setze mir Woche für Woche, Monat für Monat ein kleines Ziel. Ein Ziel, das erreichbar ist. Vorhaben, die ich auch in meinem Alltag mit drei kleinen Kindern umsetzen kann ohne, dass diese mich zusätzlich stressen, einschränken oder gar frustrieren.  Na? Neugierig?! Nein, es handelt sich um kein sportliches Vorhaben, um keine Ernährungsumstellung oder eine Diät.

Ich möchte mir und  meiner Familie etwas Gutes tun. Es soll mehr Ordnung, mehr Struktur her. Step by step werde ich ausmisten, entrümpeln und neu strukturieren und besser organisieren. Ballast soll abgeworfen werden und ich möchte mich von dem Kram trennen, den wir nicht mehr benötigen und den Haushalt optimieren und uns somit das Leben ein bisschen leichter machen. In den letzten Wochen habe ich mich unter anderem mit den Ansätzen von Marie Kondo auseinander gesetzt, mich eingelesen und bereits einiges für mich adaptieren können. Vielleicht hat ja der ein oder andere von Euch Lust sich meinem Vorhaben anzuschließen, denn sich von Dingen zu trennen hat auch immer etwas sehr Befreiendes wie ich finde! Auf Euch warten jetzt wöchentlich Blogposts genau zu den eben genannten Inhalten. Und soll ich Euch etwas sagen?! Ich freu` mich darauf!

Mein Ziel für die erste Woche: Mein Kleiderschrank ausmisten und neu sortieren (der hat es übrigens sowas von nötig!!!). Ordnung ist ja bekanntlich das halbe Leben. Mal sehen, ob ich vielleicht zukünftig weniger Lebenszeit damit verschwende nach Dingen zu suchen und dem Schrankchaos Herr werde.

Ich starte mit der KonMari-Methode. Wie das alles genau funktioniert, wie ich vorgehe und ob das alles tatsächlich so klappt, dass man auf diese Weise die Ordnung beibehält – davon berichte ich dann beim nächsten Mal!

Ich bin gespannt, wer sich dem Vorhaben anschließt und freue mich auf Erfahrungen!

Eure Sarah

11 Kommentare

  • Reply Claudia Januar 9, 2019 at 10:55 am

    Super. Idee. Ich bin dabei. Hab am Samstag mein Keller ausgemistet und neu strukturiert. Meine Knochen taten am Abend richtig weh,aber es fühlt sich heute noch toll an.

    • Reply Sarah Januar 9, 2019 at 11:03 am

      Hallo Claudia!
      Hut ab, Keller ausmisten klingt nach viel Arbeit. Ich starte erstmal „klein“ werde mich aber in den nächsten Wochen auch unserem Keller widmen! Ich freue mich über den Austausch!
      Liebe Grüße
      Sarah

  • Reply Yvonne Maier Januar 9, 2019 at 11:16 am

    Super, Sarah Damit triffst Du genau meinen Nerv. Vielleicht gibt mir Dein Blog dafür den überfälligen Tritt es endlich anzugehen. Dazu Bilder oder Stories auf Insta wären klasse. Ich hab immer das Gefühl wenn ich in einer Ecke ordne, haben in der Zwischenzeit die Kinder in einer anderen Ecke mehr Chaos angerichtet als ich zuvor hatte Viel Erfolg und ich freu mich drauf! Liebe Grüße Yvonne

    • Reply Sarah Januar 9, 2019 at 11:36 am

      Hallo Yvonne!
      Ich werde auch auf Instagram – besonders in den Stories – mein Vorhaben und meine Schritte teilen. Ich freue mich, wenn du mitmachst und über den Austausch!

      Liebe Grüße
      Sarah

  • Reply Floria Januar 9, 2019 at 11:18 am

    Hallo Sarah,

    Den Kleiderschrank habe ich mir für diese Woche auch vorgenommen. Den miste ich jedes Jahr 1-2 Mal aus.

    Zudem will ich über die nächsten Monate die ganzen alten Kleidungsstücke meiner Tochter verkaufen und verschenken, denn wir haben uns nun gegen ein 2. Kind entschieden. Meine Tochter ist schon 3, so dass sich über die Zeit so einiges angesammelt hat. Das wird schwierig, da den Überblick zu behalten, gerade bei den zu verkaufenden Sachen.

    • Reply Sarah Januar 9, 2019 at 11:39 am

      Das klingt nach einem tollen Vorhaben! Ich starte auch mit der Kleidung, allerdings erst einmal um meine eigene,da ich meinen Schrank wirklich habe verkümmern lassen. Anschließend sind die Kleiderstücke der Kinder daran! Ich drücke dir für dein Vorhaben die Daumen! Es ist immer so ein befreiendes Gefühl sich von unnützigen Dingen zu trennen und damit vielleicht einem anderen Freude zu bereiten.
      Liebe Grüße

  • Reply Daniela Januar 9, 2019 at 12:07 pm

    Ach wie toll, genau mein Ding! Ich habe auch das Buch von Kon Mari. Ich habe im letzten Jahr schon einiges ausgemistet. Bei meinem Kleiderschrank war ich radikal – alles raus was ich nicht mehr trage! Und jetzt hab ich nur noch die Hälfte an Klamotten, aber wirklich nur noch Kleidungsstücke , die ich auch tatsächlich trage. Ich liebe es auszumisten. Es tut so gut, sich von Ballast zu befreien. Ich wünsche dir viel Spaß dabei und freue mich auf deine folgenden Blogposts!

  • Reply emelie Januar 9, 2019 at 3:56 pm

    Liebe Sarah, deiner Familie und dir wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr! Viel Erfolg, Spaß und Geduld bei deinem neuen Projekt. Hier sind die Kleiderschränke auch „gerade“ ein großes Thema. Wo und wie verstaut man die einzelnen Kleidungsstücke am geschicktesten? Was wird gespendet, was kommt in den Container? Wieviel Bettwäsche, Handtücher, Kissen, Bettdecken benötigt ein vier Personen Haushalt? Wohin mit dem Krempel der sich ständig in Schubladen und Regalen ansammelt? Ich bin gespannt und dabei!!!

  • Reply Stefanie Januar 9, 2019 at 3:57 pm

    Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe dieses Jahr ausmisten auf dem Programm. Zwei Schubladen von den Kindern habe ich schon nach konmari bearbeitet. Paralle mache ich das mins game mit. Damit schaffe ich es jeden Tag etwas auszumisten. Ich habe auch 2 Kinder 2 und 4 und bin vollzeit Lehrerin. Daher versuche ich jeden Tag ein kleines bisschen in der Hoffnung das ich irgendwann Herr über mein Chaos werde. Bin gespannt wie es bei dir läuft.

    Liebe Grüße Steffi

  • Reply Sandra Januar 10, 2019 at 12:32 pm

    Liebe Sarah,
    da bin ich sofort dabei. Wir haben in den Herbstferien schon abgefangen uns von einigen Sachen zu trennen und führen das seitdem fort. Heute habe ich meinen freien Tag genutzt um Unterrichtsmaterial auszusortieren und neu zu strukturieren. Gefühlt sind Overhead-folien aus der Dinozeit 😉
    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
    Sandra
    P.S. Die Info zu deiner Person unter dem Blogpost ist nicht mehr ganz aktuell 😉

  • Reply Kathi Januar 15, 2019 at 9:05 pm

    Liebe Sarah! Ich würde mich über einen Reisebericht eurer letzten Aida Kreuzfahrt sehr freuen. Wir überlegen auch mit Kleinkind zu buchen, sind aber noch etwas unschlüssig.
    Viele liebe Grüße aus dem verschneiten Österreich

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