Oktober 23, 2020 // Selber machen

DIY Berg Buddy Restauration

Carla hat Ende September ihren vierten Geburtstag gefeiert, da sie unser mittleres Kind ist, eine große Schwester und einen kleinen Bruder hat, ist es manchmal gar nicht so einfach ihr Geschenke zu machen. Dieses Jahr hatte sie doch nach langem Überlegen einen ganz speziellen Wunsch: sie hat sich ein Berg Buddy Gokart gewünscht, aber in einer ganz speziellen Farbe. Es sollte unbedingt komplett pink sein, was uns vor eine große Herausforderung stellte, denn zu kaufen gab es keins in ihrer Wunschfarbe. Kurzerhand haben wir uns dazu entschlossen ein gebrauchtes Gokart zu kaufen und haben es dann nach Carlas Vorstellungen gestaltet. Heute teile ich Euch unsere DIY Idee und zeige Euch wie wir beim Lackieren und Restaurieren vorgegangen sind.

Nützliches Werkzeug

Benötigtes bzw. hilfreiches Material/Ersatzteile

Auf den ersten Blick war das Gokart noch ganz ok, aber wenn man sich das Gokart im Detail anschaut, dann findet man doch einige rostige Stellen.

Aus diesem Grund und um ordentlich sowie sauber lackieren zu können ist es wichtig, das Gokart erst einmal komplett auseinander zu bauen. Damit man später noch genau weiß wie es sich wieder zusammenbauen lässt, empfehle ich Euch vor jeder Demontage von Teilen diesen Bereich von allen Seiten einmal abzufotografieren. Hilfreich ist es auch ein Lineal daneben zu halten so weiß man später auch noch welche Schraube die richtige war. Uns hat das auf jeden Fall sehr geholfen.

Des Weiteren ist es wichtig, die Teile anzuschleifen, die später lackiert werden sollen. Wenn wie bei dem folgenden Bild die Farbe schon abblättert, dann entfernt ihr die lose Farbe komplett und schleift bis auf das blanke Metall die alte Farbe und Rost ab.

Nur so kann die neue Farbe gut und dauerhaft aufgetragen werden. Schnell und einfach geht es mit einem Exzenter- oder Dreiecksschleifer.

Nach zwei 1,5 Stunden war das gute Stück dann endlich komplett zerlegt.

Weitere Stunden später waren dann alle Einzelteile abgeschliffen. Die Räder sowie andere Plastikteile haben wir mithilfe von Spülmittel und einer Bürste ordentlich gereinigt.

Nun konnte endlich lackiert werden. Den Zahnkranz konnte ich nicht lösen und habe ihn daher mit Malerband abgeklebt. Um direkt an allen Stellen lackieren zu können ist es hilfreich, die Teile an einem Blumendraht aufzuhängen. Wir haben das Schaukelgestell genutzt und haben draußen lackiert.

Anschließend kann man alles wieder zusammenbauen. Falls die Reifen zu sehr abgenutzt sind, gibt es bei Amazon auch günstigere Alternativräder zu den Originalen. Eine preisgünstige Alternative findet man ebenso für Kugellager.

Jetzt konnte ich mithilfe der zahlreichen Fotos alles wieder zusammenbauen. Einfach die Bilder der Demontage in umgekehrter Reihenfolge anschauen. Hier und da etwas Fett an den drehenden Teilen und etwas Öl an die Kette ist natürlich auch immer zu empfehlen.

Zum Finish wurden noch die Fahrradsticker und ein Namensschriftzug aufgeklebt.

Et voilà, Carlas Traumgokart ist fertig! Ihr könnt Euch ja vorstellen, was Carla für Augen gemacht hat. Die Freude war riesengroß!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und bedanke mich an dieser Stelle bei meinem Mann, der wie immer bei den DIY Projekten, mich tatkräftig unterstützt hat.

Bis bald!

Eure Sarah

*Diese Links sind Affiliate-Links. Für Euch entstehen durch die Nutzung dieser keine Mehrkosten, aber ihr unterstützt damit meine Arbeit. Dankeschön!

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