Mittagsschlaf adé

Lotta ist nun 2 einhalb Jahre alt und hat bis vor wenigen Monaten immer einen sehr ausgiebigen Mittagsschlaf von zwei und an manchen Tagen sogar drei (!) Stunden gemacht.

Zugegeben, das war für mich ein großer Segen. In der Mittagspause konnte ich das Haus auf Vordermann bringen, die Wäscheberge beseitigen, die Essensplanung für die Woche machen, kochen, neue Rezepte für den Blog ausprobieren oder auch einfach mal ein paar Minuten die Beine hoch legen.

Seit der Geburt meiner jüngsten Tochter Carla Ende September war die Zeit natürlich noch knapper für Haushalt und Co, so dass mir Lottas Mittagsschlaf besonders wichtig war. Zum einen, weil sie eine Pause am Mittag brauchte, zum anderen, weil ich in dieser Zeit wahnsinnig viel geschafft habe.

Vor wenigen Wochen fing Lotta an den Mittagsschlaf zu boykottieren und heute ist dieser tatsächlich Geschichte…

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Vom Leben im Neubaugebiet

Wir sind die ersten Bewohner in einem Neubaugebiet der grünen Hauptstadt Europas. Wir leisten Pionierarbeit. Angefangen bei Strom und Wasser, welches in die Baustraßen gebracht werden soll, über die Deutsche Post bis hin zur Müllabfuhr. Viele Familien finden hier auf diesem Fleck Erde neu zusammen. Wir fühlen uns, wie Schulkinder, die in eine neue Klasse kommen. Es ist aufregend und ungewiss, auf welche Charaktere wir treffen. Welche Häuser werden noch gebaut? Wie wird die Stimmung untereinander sich über die Jahre entwickeln? Vom Leben im Neubaugebiet weiterlesen

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Das Wickeltaschen Karma

storksak elizabeth gabelschereblogBevor ich Mutter wurde hatte ich kein besonders gutes Händchen für Taschen. Ich realisierte im Laufe meiner Zwanziger, dass die Handtasche ein bedeutendes modisches Accessoire  für eine Frau ist. Dennoch kaufte ich stets das langweilige Mittelmaß ohne besonderen Charm oder treffsicheren Stil. Ich gab es auf. Ich Resignierte. Ich stand zu meinem schlechten Geschmack. Als ich zum ersten mal schwanger wurde, wendete sich das Blatt. Ich wusste genau, was ich nicht wollte. Ich hatte ein klares Bild, wie meine Wickeltasche aussehen sollte. Das Wickeltaschen Karma weiterlesen

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Vielfalt in der Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit naht. Die schönste Zeit des Jahres? Sicher ist es eine Zeit voller Erwartungen, Meinungen und Beurteilungen. Eltern leben ihren Lifestyle aus und verwirklichen sich damit auch beim Weihnachtsfeste. Allein die Vielfalt der Adventskalender reicht heute vom selbst gehäkelten bis hin zum gekauften Lern-Technik Exemplar. Ich persönlich finde es interessant zu beobachten, wofür sich die Familien entscheiden. Die Meinungsmacher, Pädagogik Päpste und  Food Fetischisten sorgen jedoch für Verunsicherung und ein schlechtes Gewissen. Dabei liegt der Kern des Festes doch in der Nächstenliebe. Damit sollte die Toleranz unter den verschiedensten Weihnachtstypen doch abgedeckt sein, oder?!
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Mein erster Spielplatz Sommer

SpielplatzDie Zeit war gekommen. Endlich konnte ich mit meiner Tochter Ausflüge zum Spielplatz machen. Verstrahlt träumte ich von spaßigem Sandkuchen Backen, rasanten Rutschen und Schaukeln, die wie bei Heidi aus den Wolken kommen. Ich dachte an Mütter, die freundlich und offen Gespräche auf den Sitzbänken führten. Doch mein erster Spielplatz-Sommer brachte Ernüchterung und den Wunsch, alle Spielsachen mit dem Namen meiner Tochter zu versehen. Mein erster Spielplatz Sommer weiterlesen

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Die Schule der Mutterschaft

In die Mutterschaft einzutreten, gleicht dem Eintritt in die 5. Klasse einer weiterführenden Schule. Ein Großteil der alten Freunde siehst Du jetzt kaum mehr. Nur wenige wechseln mit Dir in die gleiche Klasse. Das Abenteuer beginnt. Du kommst in einen Raum voll mit neuen Gesichtern. Es gibt neue Regeln, coole Cliquen, Außenseiter, Streber und Clowns. Es wird munter verurteilt, bewertet, kategorisiert und verachtet. Die Schule der Mutterschaft weiterlesen

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Kinderwagen Kauf bei Babywalz – ein Erfahrungsbericht

Für Erstlingseltern stellt der Kauf eines Kinderwagens eine mittlere Herausforderung dar. Glücklicherweise konnte ich als (Paten-) Tante bereits Erfahrungen von Freunden und Verwandten aufschnappen. So war die Wahl für ein Modell und die Marke schnell getroffen. Was jedoch im stationären Einzelhandel folgte, hätten wir nicht erwartet. Die Servicewüste macht auch vor Babygeschäften keinen Halt. Wir strandeten in der Babywalz Filiale in Düsseldorf. Was wir dort erleben mussten, hatte mit einem freudigen Einkaufserlebnis nichts zu tun. Kinderwagen Kauf bei Babywalz – ein Erfahrungsbericht weiterlesen

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Meinungsmacher und Unkenrufe

Es gibt sie überall und in jeder Lebenslage. Menschen, die eine Meinung zu allem haben. Diese Menschen sind häufig nicht zu scheu, ihre Meinung auch mitzuteilen. In der Schwangerschaft nimmt dieses Phänomen einen ganz eigenen Charakter an. Zu Deinem Bauch, zu Deinem zukünftigen Leben, zu Deinen Erwartungen und zu Deinen Schlafgewohnheiten. Jeder kann zu allem etwas sagen.

Als berufstätige Schwangere hast Du einen erweiterten Personenkreis an Leuten, deren Meinung Du ausgesetzt bist. So finde ich mich in den letzten Wochen häufig in Situationen wieder, die ich nicht erwartet hätte. „Du schläfst nicht auf dem Bauch? Kannst Du aber!“ – „Ehm, ja, möchte ich aber nicht.“ – „Kannst Du, da passiert dem Baby nix!“. Eine Kollegin, mit der ich im beruflichen Alltag kaum Kontakt habe konfrontiert mich mit ihrer Allwissenheit.

Auch die Unkenrufe zu meinem zukünftigen Leben mehren sich. Ihre Lautstärke nimmt parallel mit dem Wachstum meines Bauches zu. Da wird mir prophezeit, dass ich mich schon bald langweilen werde. Für Hobbys werde ich lau dem Rat der Weisen auch nicht mehr verfolgen können. Würde ich all dem Glauben schenken, wird mein Leben bald düster und grau sein. Die Freuden des beruflichen Alltags werden mit Kind in weite Ferne geraten.

Ja, es ist schon witzig, mit welchen Aussagen ich dieser Tage konfrontiert werde. Ich finde es reicht eigentlich, wenn ich mir fürs Erste um die Gesundheit meiner Familie, um die Organisation und das Eintreffen eines kleinen Menschen Gedanken mache. Darum versuche ich die Unkenrufe auszublenden und den Meinungsmachern stumm entgegen zu lächeln. Ich lasse mich einfach mal überraschen, wer am Ende Recht behält. Es kommt ja doch meist anders als man denkt.

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